In Australien Mietwagen nehmen und den Kontinent entdecken

Veröffentlicht am 2. Januar 2012 von Jan Mahler in Weit weg

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Wer sich einen längeren Urlaub in Australien leistet, will in der Regel Land und Leute kennen lernen und sich nicht auf die wenigen küstennahen Großstädte beschränken. Das Landesinnere ist verkehrstechnisch nicht erschlossen – 75 % des Kontinents zählen zum Outback. So bezeichnen die Australier Regionen, die fernab der Zivilisation liegen. Nur wenige Eisenbahnen erschließen das Land und dienen hauptsächlich dem Güter- und Erztransport. Flug- und Buslinien verkehren nur zwischen den großen Metropolen, die sich an den Küsten konzentrieren. Dort ist auch ein Linienschiffsverkehr vorhanden.

Für die Einreise nach Australien ist ein Visum oder eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA) erforderlich, das vor der Reisebuchung beantragt werden sollte. Gerne erledigt dies auch das Reisebüro. Um in Down Under einen Mietwagen zu mieten, benötigt man einen internationalen Führerschein, der für ca. 15 € von der zuständigen Behörde ausgestellt wird. Wer noch einen alten “Grauen” hat, muss seinen Führerschein erst noch in den neuen Führerschein umtauschen. Hierfür sind nochmals ca. 24 € fällig. In Australien herrscht Linksverkehr. Wer schon einmal mit dem Auto nach Großbritannien gefahren ist, weiß, dass man sich daran sehr schnell gewöhnt.

Australien ist straßenverkehrstechnisch gut erschlossen. Allerdings sind nur etwa 1/3 der Straßen asphaltiert oder betoniert, der Großteil also nicht befestigt. Wer in das Landesinnere fahren will, sollte ein geländegängiges Fahrzeug anmieten. Auch Camper sind verfügbar. Ungewöhnlich für Europäer sind auf den Überlandstraßen die überlangen Lastzüge mit mehreren Anhängern und bis 140 Tonnen Gesamtgewicht (Road Trains).

Einen Leihwagen anzumieten ist kein Problem, wenn man sich an einen auf Tourismus spezialisierten Anbieter wendet. Dies kann auch schon in Deutschland geschehen. Man kann dann bei der Ankunft am Flughafen gleich in das gewünschte Fahrzeug steigen und erhält noch eine kurze Anleitung, damit nichts schief geht. Ein Reiseveranstalter stellt dafür sogar eine hauseigene Teststrecke bereit.

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